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On 09.06.2020
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ProTipster hilft dir gerne dabei, die besten Bookies für Live Wetten zu finden. Für die Milwaukee Bucks endete die Saison erst im Conference Finale, wo sie sich mit gegen die Toronto Raptors geschlagen geben mussten.

Erst gegen den späteren Champion wurden einige Schwachstellen erkennbar und auch Giannis Antetokounmpo fand in Kawhi Leonard seinen Meister.

Doch Antetokounmpo braucht sich keine Vorwürfe zu machen, sicherte er sich durch sein vielseitiges Auftreten den MVP-Titel und wurde damit zum wertvollsten Spieler der Saison.

Der Titel ist das Ziel und natürlich haben sie mit Antetokounmpo gute Chancen. Allerdings mussten sie in der Off-Season den einen oder anderen Abgang verkraften, der nicht ganz so einfach zu ersetzen sein wird.

An erster Stelle ist hier sicherlich Malcolm Brogdon zu nennen, der zwar einen Teil der Saison verletzt verpasste, aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil des Kaders von Coach Mike Budenholzer war.

Zum anderen konnte man aber mit Kyle Korver, Robin Lopez und Wesley Matthews doch noch den einen oder anderen Spieler in den Kader holen, der Klasse mitbringt und vor allem auch die nötige Wurfgefahr um das Feld für Antetokounmpo breiter zu machen.

Letztlich steht und fällt das Spiel der Bucks natürlich mit Antetokounmpo, der derart dominant auftrat, dass es scheinbar nur eine Hand voll Spieler gab, die es überhaupt mit ihm aufnehmen konnten.

Um Giannis beim Wurf unter die Arme zu greifen wurde, aber sicherlich auch um das Team mit einem weiteren guten Schützen auszustatten, wurde mit Kyle Korver einer der besten Dreierschützen der Liga geholt.

Die Bucks machten also ihre Hausaufgaben und dementsprechend stehen ihnen in dieser Saison wieder alle Möglichkeiten offen, den Titel anzugreifen.

Von den 16 Division-internen Spielen gewannen sie in der vergangenen Saison 14 und unterstrichen damit ihre Position der Stärke.

In Anbetracht der Ergebnisse und Schlussbilanzen der vergangenen Saison war die Division auch nicht besonders spannen und es bleibt abzuwarten, ob sich das in diesem Jahr ändert.

So werden die Bucks sich zwar absetzen können und die Division relativ einfach gewinnen können, doch die Pistons und Pacers, die letztes Jahr sieben Spielen trennten, könnten in diesem Jahr etwas enger zusammen rücken.

Die Pacers gehen mit vielen neuen Akteuren in die Saison und werden zunächst ohne Oladipo auskommen müssen. Detroit veränderte auch einiges, wurde dabei aber klar besser.

Chicago war im letzten Jahr 19 Spiele zurück und wird diesen Rückstand wohl nicht aufholen können. Zu guter Letzt bleiben die Cavs auf Rang 5.

In der vergangenen waren zwar in keiner anderen Division die Teams so eng beieinander, allerdings stellte die South East Division mit den Orlando Magic auch nur einen einzigen Playoff-Kandidaten.

Doch natürlich wollen auch die Magic ihren Erfolg wiederholen und selbst das junge Team der Atlanta Hawks hofft darauf, das starke Finish der letzten Saison in diese Spielzeit übertragen zu können.

Vor allem für die Hawks wird es allerdings schwer, scheint in der Spitze noch etwas Erfahrung und Klasse zu fehlen, um Atlanta zu einem tatsächlichen Playoff-Team zu machen.

Die Washington Wizards haben diese Klasse mit Bradley Beal zwar, doch den Wizards scheint die nötige Unterstützung für Beal zu fehlen, so dass ein weiteres Jahr ohne Playoffs für die Wizards anstehen könnte.

Zu guter Letzt bleiben die Charlotte Hornets, die nach dem knappen Verpassen der Playoffs und dem Abgang von Kemba Walker, gar nicht so genau wissen wo sie stehen.

Beim Blick auf den Kader, gibt es allerdings wenig Grund zur Zuversicht. Wie immer folgen nun noch einmal die Bilanzen des Vorjahres, bevor wir den genaueren Blick auf die einzelnen Teams richten.

Tatsächlich konnten die Atlanta Hawks die Erwartungen der letzten Saison ein wenig übertreffen. Denn vor allem in der zweiten Saisonhälfte profitieren die Hawks von der teilweise nicht ganz so intensiven Spielweise der Gegner und überzeugten dabei selbst.

So erzielten sie 29 Siege, setzten sich damit ein wenig vom Ende der Eastern Conference Tabelle ab und hatten dabei das Glück, dass sich Rookie Trae Young hervorragend entwickelte.

So wurde er sogar noch einmal zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für den Rookie of the Year Award, zog am Ende aber doch den Kürzeren.

Vor allem diese gute Entwicklung Youngs steht sinnbildlich für den Aufschwung, der in Atlanta zu verspüren ist.

Der Blick auf den Kader verrät, dass punktuelle Veränderungen vorgenommen wurden bzw. Dazu entschied sich auch der mittlerweile jährige Vince Carter eine Saison dran zu hängen, so dass er dem jungen Team mit seiner Erfahrung zur Seite stehen wird.

Die Hawks haben also einen etwas verbesserten Kader und hoffen natürlich die gute Entwicklung fortsetzen zu können. Nachdem es im letzten Jahr offensiv schon recht gut lief, muss in diesem Jahr aber dringend die Defensive verbessert werden.

Mit ,4 kassierten Punkten pro Spiel hatten die Hawks die mit Abstand schlechteste Verteidigung, worin sich das Verpassen der Playoffs schnell begründen lässt.

Coach Lloyd Pierce kann und muss mit seinem neuen Personal an der Entwicklung arbeiten, konnten die Hawks in den ersten vier Spielen der Pre-Season noch nicht überzeugen.

Eine Verbesserung zur Vor-Saison scheint möglich und es ist zu hoffen, dass die junge Mannschaft die richtige Arbeitsmoral mitbringt, um an den richtigen Schrauben zu drehen.

Eine mögliche Starting Five könnte sich wie folgt gestalten:. Die Washington Wizards erlebten auch im Jahr eine enttäuschende Saison und konnten den hohen Erwartungen einmal mehr nicht standhalten.

Dementsprechend stark veränderte sich der Kader in der letzten Saison und insgesamt 25 verschiedene Spieler wurden eingesetzt. Leider waren die Leistungen aber doch noch zu gut, um eine gute Position in der Draft zu ergattern, so dass es am Ende nur der neunte Pick wurde.

Dieser wurde genutzt, um den aus Japan stammenden Rui Hachimura zu verpflichten. Der jährige soll den Wizards sofort helfen und ein wichtiges Puzzleteil für die Zukunft sein.

Rookie Hachimura ist dabei aber nur einer der Neuzugänge, der die Abgänge auffangen soll. Beal geriet zum Ende der Pre-Season zudem noch einmal in die Schlagzeilen.

Er verlängerte seinen Vertrag bis inkl. Spieler-Option für und verdient in den letzten beiden Jahren 72 Millionen Dollar.

Die Weichen für die Zukunft scheinen mit Beal und Wall in Washington also vorerst gestellt und nun gilt es in dieser Saison herauszufinden, wer die entsprechenden Lücken im Kader füllen kann.

Aussichtsreiche Hoffnungen darf sich vielleicht sogar der Deutsche Moritz Wagner machen. Er spielte einige gute Partien in der Pre-Season und hat die Chance sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Letztlich wird sich in Washington aber alles im Bradley Beal drehen, dem es vermutlich nicht gelingen wird, ein insgesamtes schwaches Wizards-Team in die Playoffs zu führen.

Leider verlief die Saison aber nicht ganz so wie erhofft und das letzte Karriere-Jahr von Dwyane Wade endete mit dem enttäuschenden Verpassen der Playoffs.

Vor allem gesundheitliche Probleme waren für die Nicht-Qualifikation verantwortlich, konnte nur Bam Adebayo alle 82 Spiele bestreiten.

Natürlich war dies ein schwerwiegender Abgang, genauso wie der von Josh Richardson, der im letzten Jahr einer der besten Heat-Akteure war.

Pat Riley wurde seinem Ruf als Top-Manager aber mal wieder gerecht und verhinderte nicht nur weitere Abgänge, sondern holte sich im Gegenzug viel Qualität nach Miami.

Der dritte erwähnenswerte Neuzugang konnte über die Draft nach Miami geholt werden. Tyler Herro wurde an Stelle gedraftet und überzeugte in der Summer League und Pre-Season als unfassbar starker Scharfschütze, der sich bereits erste Vergleiche mit Klay Thompson verdiente.

Da neben den Neuzugängen auch die verletzten Akteure wieder fit zurückkehren, gehen die Heat mal wieder mit einer starken Mannschaft in die Saison, die vor allem durch die Klasse von Butler profitieren wird.

Dazu wird man auch die Entwicklung der jungen Spieler, wie Adebayo oder Herro genau beobachten, könnten sie zu entscheidenden Faktoren für Miami werden — sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Fraglos werden die Playoffs das Ziel sein und sollte die Gesundheit mitspielen, haben die Heat sogar die Chance, um den Heimvorteil mitzuspielen.

Allerdings hielten sich in den letzten Wochen auch Trade-Gerüchte, beispielsweise um Chris Paul, der die Heat verstärken könnte.

Das Tausch-Material hätten die Heat und so geht die Verantwortung wieder in die Hände von Pat Riley, dem man aber zutrauen darf, die richtigen Entscheidungen für die Franchis treffen zu können.

Fakt ist jedoch, dass auch ohne Trade eine Menge möglich ist. Denn es gibt durchaus gute Argumente, die dafür sprechen, dass die Hornets im kommenden Jahr eines der schwächsten Teams der Liga sein werden.

Dabei verpassten sie im vergangenen Jahr nur knapp die Playoffs und beendeten die Saison auf Platz 9, mit nur zwei Spielen Rückstand auf Platz 8.

Sicher stellte das erneut nicht wirklich zufriedenstellende Abschneiden in der Saison, bereits die Weichen, für eine enttäuschende Off-Season.

Den wichtigsten Abgang, den die Hornets keinesfalls ersetzen konnten, stellt jedoch Kemba Walker dar. So wird allein beim Blick auf die Ab- und Zugänge klar, dass sich die Hornets klar verschlechterten.

Sowohl in der Spitze als auch in der Breite, scheint die Mannschaft nicht gut genug besetzt, obwohl die Topverdiener vom Alter gerade in ihrer Prime sind oder diese beginnen.

So bleiben mehr Fragen als Antworten und Coach James Borrego wird sich überlegen müssen, wie er einerseits die jungen Spieler entwickeln kann und andererseits den älteren Spielern die Chance geben kann sich zu beweisen, um so vielleicht nochmal Tradewert zu generieren.

Für mehr reicht die Qualität im Kader einfach nicht aus. Sonst war es meistens ruhig um die Magic, die zwar im letzten Jahr in die Playoffs kamen, aber auch hier nicht für besonders viel Aufsehen sorgen konnten.

Interessant war zudem, dass die Verträge von Nikola Vucevic und Terrence Ross verlängert wurden, obwohl Beide das Team hätten verlassen können.

Doch nach der Playoff-Qualifikation und mit dem Wissen, dass die Magic mit Gordon, Isaac, Bamba und Fultz einige viel versprechende, junge Spieler in ihren Reihen haben, entschlossen sich zwei der erfahrensten Akteure zu verlängern.

Vucevic geht als All-Star in die kommende Saison, ist mit 28 Jahren im besten Alter und wird die gute letzte Saison sicher bestätigen wollen.

Auch von Gordon und Co. Ein besonderes Augenmerk wird in dieser Saison zudem auf Markelle Fultz gerichtet sein.

Nachdem der Nummer 1 Pick des Jahres die letzten zwei Jahre fast komplett verpasste und mit einer merkwürdigen Schulter-Verletzung zu kämpfen hatte, will er jetzt angreifen und beweisen, dass seine Draft-Position letztlich kein Fehler war.

Doch man wird abwarten müssen, wie er sich schlägt und gleichzeitig genau schauen müssen, wie Coach Clifford mit Überbelegungen auf einigen Positionen umgehen wird.

Gleichzeitig wird er Vucevic als Leistungsträger genug Minuten als Center geben müssen, aber auch Bamba die Chancen geben wollen, sich als einer der Top-Hoffnungsträger beweisen zu können.

Den Magic steht eine vielversprechende, aber auch nicht ganz einfache Saison bevor, bei der der Heimvorteil erreicht werden könnte, wenn sich das Team wie erhofft entwickelt und alles gut läuft.

Die Starting Five wird aller Voraussicht wie folgt aussehen:. Der Blick auf die einzelnen Teams zeigt vor allem eins — in der South East Division fehlt das absolute Top-Team und mit den Heat und Magic gibt es eigentlich nur zwei Teams, die mit Butler und Vucevic zwei Spieler im Kader haben, die zu den besten der Liga gehören.

Gleichzeitig zeigt die Division jedoch auch, wie viel Talent in der Liga steckt. Natürlich bleibt an dieser Stelle aber die Frage, wie sich die Division in dieser Saison gestalten wird.

Nachdem im letzten Jahr nur die Hornets die Playoffs erreichen konnten, sehen die Chancen der einzelnen Mannschaften in diesem Jahr etwas besser aus.

Coach und Kader sind erfahren genug und nach dem enttäuschenden Abschneiden der letzten Saison sollte der Schritt in die Playoffs eigentlich kein Problem sein.

Dazu haben sie in der Spitze mit Butler die Qualität sogar den Heimvorteil anzugreifen, auch wenn dazu eine gute Leistung aller Spieler nötig ist.

Ähnlich gute Chancen haben die Orlando Magic, die zwar auch einen All-Star in ihren Reihen haben, aber insgesamt doch nicht ganz so stark wie die Heat scheinen.

Es könnte sich dabei erneut ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen beiden Teams entwickeln, da die Magic in der Off-Season ebenfalls einen guten Job machten.

Trotzdem reicht es für Orlando am Ende nur für Rang 2. Auf Rang 3 sollten sich in dieser Saison die Hawks vorschieben können.

Zum einen kann man erwarten, dass die Entwicklung weiterhin so positiv verläuft, zum anderen wurde die Konkurrenz etwas schlechter.

Die Charlotte Hornets verbleiben damit als letztes Team dieser Division. Walkers Abgang konnte nicht aufgefangen werden und das Level des Kaders konnte nicht gehalten werden.

Den Hornets droht ein Abrutschen und sie laufen nicht nur Gefahr das schlechteste Team der Division, sondern auch der Eastern Conference oder sogar der Liga zu werden.

Die Pacific Division war mit den Golden State Warriors in den letzten Jahren immer eine besondere Division und sticht auch in diesem Jahr ein wenig heraus, auch wenn die Warriors nicht mehr das absolute Superteam sind.

Auch die Verletzung von Klay Thompson darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben und lässt erahnen, dass die Warriors nicht mehr ganz die Klasse der letzten Jahre besitzen.

Doch nicht aufgrund der Tatsache, dass Golden State schlagbar scheint, sondern viel mehr aufgrund der Off-Season Moves der anderen Teams, ist die Pacific Division auch in diesem Jahr die vielleicht aufregendste der gesamten Liga.

Kawhi Leonard und Paul George Beide gingen zu den Clippers enorm verstärken und rutschten damit in den Favoritenkreis. Auch die Sacramento Kings bastelten weiter an ihrem Kader und sollten mit einem weiteren Jahr Erfahrung noch etwas stärker sein als vergangenes Jahr.

Etwas unter dem Radar fliegen die Phoenix Suns, die sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch auch ein wenig verbessert haben sollten, so dass die Fans zumindest auf ein paar mehr Siege hoffen dürfen.

Was darunter zu verstehen ist und wie die Division am Ende der Saison aussehen könnte, schauen wir uns an, nachdem uns noch einmal die Bilanzen der vergangenen Saison in Erinnerung gerufen haben.

Schon während der letzten Saison deutete sich an, dass die Phoenix Suns keinen Schritt in die richtige Richtung machen sollten.

Die Mannschaft startete denkbar schlecht in die Saison und war eigentlich von Beginn am unteren Ende der Tabelle der Western Conference. In der Draft hätten sie dann an sechster Stelle draften können, doch ein etwas fragwürdiger Trade mit den Minnesota Timberwolves brachte Dario Saric nach Phoenix und letztlich nur den Ty Jerome war der zweite Rookie, den sich die Suns ins Team holten, doch damit war natürlich noch nicht die ganze Arbeit getan.

Die vermutlich wichtigste Verpflichtung war jedoch die von Ricky Rubio. Die Neuzugänge sind zwar alles keine Top-Spieler, werden aber im Vergleich zu den Abgängen eine klare Verbesserung darstellen.

Damit trennten sich die Suns auch von einigen jungen Spielern, die den Erwartungen in Phoenix nicht gerecht wurden. Auch der Trainer wurde ausgetauscht und nachdem Kokoskov die Mannschaft nicht voranbringen konnte, soll nun Monty Williams versuchen die Entwicklung voranzutreiben und Struktur ins Spiel von Booker und Co.

Die Art der Verpflichtungen und die Tatsache, dass Williams der sechste Coach innerhalb der letzten sechs Jahre ist, legt jedoch offen, dass es in Phoenix nicht besonders organisiert zuzugehen scheint.

Das Team ist gespickt mit etwas erfahreneren Spielern, die Booker und Ayton auf den nächsten Schritten begleiten sollen.

Es bleiben aber einige Fragen offen und besonders tief besetzt ist die Mannschaft auch nicht. Gleichzeitig sollten die Suns aber unbedingt anfangen das Siegen zu erlernen, da Booker und Co.

James verletzte sich jedoch an Weihnachten und von diesem Tag, ging es für die Lakers bergab. Somit war die Teamchemie hinüber, die Ergebnisse wurden immer schlechter und die Saison war gelaufen.

Dementsprechend verpasste man die Playoffs und musste eine ernüchternde Saison hinnehmen. Endlich ging der erhoffte Anthony Davis Trade durch und mit einigen weiteren erfahrenen Neuzugängen, konnte man die Struktur des Teams besser an James Spiel anpassen.

Auch DeMarcus Cousins gehörte zu den Neuzugängen, allerdings verletzte sich der Big-Man erneut und wird wohl die gesamte Saison mit einem Kreuzbandriss verpassen.

Erfreulicherweise scheint die Einstellung und Chemie zwischen den neuen Spielern aber schon etwas besser zu passen und vor allem die defensiven Problemen sollten durch Spieler wie Bradley oder Howard angegangen werden können.

Zudem nahmen die Lakers auch einen Wechsel auf der Trainerbank vor. Natürlich bleibt fraglich, wie Vogel mit James umgehen und zurecht kommen wird, hatten es die Trainer von James bisher nie besonders einfach.

Alles in allem ist der Kader aber mehr als ordentlich besetzt, da beispielsweise Kyle Kuzma gehalten werden konnte. Kuzma war im letzten Jahr einer der besten jungen Spieler, machte die drittmeisten Spiele und war hinter James der zweitbeste Scorer.

Dementsprechend soll er nach James und Davis die dritte Option werden und somit einen wichtigen Part im Team der Lakers übernehmen. Gleiches gilt auch für Spieler wie Rondo oder Bradley, die ihre beste Zeit vermutlich hinter sich haben.

Doch sie scheinen sich neben James zurecht finden zu können und wenn LeBron in seiner Saison zurückschlagen kann und nochmal zu alter Form findet, muss man die Lakers zu den Titelfavoriten ziehen.

Nach einer Saison ohne Playoffs, jeder Menge Zeit, um die Verletzung auszukurieren und nachdem er mit Davis endlich seinen Wunschspieler bekam, wird LeBron hochmotiviert in die Saison gehen, was in den letzten Jahren für keinen Gegner Gutes bedeutete.

Bringen sie diese Professionalität auch in die Saison, haben die Lakers eine gute Chance Meister zu werden. Auch wenn die Sacramento Kings im letzten Jahr zum dreizehnten mal in Folge die Playoffs verpassten, gehörten sie zu den positiven Überraschungen der letzten Saison.

Am Ende fehlten zwar neun Spiele für die Playoff-Qualifikation, doch lange sah es im März so aus, als hätten die Kings eine tatsächliche Chance sich zu qualifizieren.

Das Scheitern war letzten Endes aber kein Drama, blickte man auf eine starke Saison zurück, in der sich verschiedene Spieler hervorragend entwickeln konnten.

Daher wird er in der nächsten Saison auch einer der Anführer sein, von einer Mannschaft, die sich nicht entscheidend veränderte.

Kyle Guy, Justin James und Tyler Lydon runden die Liste der Neuzugänge ab, so dass klar wird, dass man auf Kontinuität setzt und versuchen wird die Mannschaft weiter zu entwickeln.

Leider entwickelte sich zum Ende der Pre-Season aber eine unschöne Situation. Die Kings boten Buddy Hield einen neuen Vertrag über vier Jahre und 90 Millionen Dollar an, doch Hield fand das nicht genug und sagte, dass er sich einen neuen Verein suchen werde, wenn die Kings ihr Angebot nicht verbessern.

Nachdem es zuletzt viele gute Nachrichten aus Sacramento gab, war dies sicherlich ein kleiner Dämpfer und man wird abwarten müssen, wie sich die Situation um Hield entwickelt.

Greift sein Konzept und können die Spieler den Erwartungen gerecht werden, ist gut vorstellbar, dass die Kings die 39 Siege aus dem letzten Jahr übertreffen.

Am Ende bleibt natürlich die Frage, ob die Erfahrung ausreicht. Zudem ist die Konkurrenz so stark, dass sich auch defensiv einiges verbessern muss, damit der Erfolg Einzug hält.

Trotz allem darf man der Saison positiv entgegen sehen und darauf hoffen, dass die Kings die gute letzte Saison bestätigen und damit vielleicht zu einem Playoff-Kandidaten werden können.

Warum liegt auf der Hand, konnten sie mit Kawhi Leonard und Paul George zwei unfassbar starke Spieler verpflichten, durch die die Clippers sofort zu einem Titelkandidaten werden.

Doch gehen wir zunächst einen Schritt zurück und werfen einen Blick auf die vergangene Saison, in der die Clippers erstaunlich stark starteten und besser spielten, als man erwartete.

Bis zum All-Star Break hielt man sich immer noch im klar positiven Bereich, zeigte aber ein wenig Stagnation im Spiel. Als dann Tobias Harris nach Philadelphia getradet wurde, schien klar, dass der Blick Richtung Draft geht und die Playoffs keine Rolle mehr spielen sollten.

Somit war zwar klar, dass die Draft nicht von Belang für die Clippers sein würde, doch in Anbetracht des Erfolges konnte man mit dem Ende der Saison zufrieden sein.

Noch zufriedener waren die Clippers aber sicherlich als die Off-Season zu Ende war. Gemeinsam mit Paul George, den man aus Oklahoma City loseisen konnte, bildet er eines der Stärksten, wenn nicht sogar das stärkste Flügel-Duo der Liga.

Dazu bilden sie gemeinsam mit Patrick Beverly einen Backcourt, der defensiv im 1-gegen-1 kaum zu überwinden scheint. Dazu ist auch der Rest des Kaders qualitativ gut besetzt und Coach Doc Rivers hat sogar die Optionen zu rotieren und unterschiedliche Starting Fives ins Spiel zu schicken.

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist sicherlich die Gesundheit von Paul George. Er wurde in der Off-Season an beiden Schultern operiert und wird wohl den ersten Monat verpassen.

Ein genauer Zeitpunkt seiner Rückkehr wurde noch nicht bekannt gegeben, so dass die Clippers zunächst andere Lösungen finden müssen.

Überstehen die Clippers die Zeit ohne George gut und schaffen sie es danach, ihn schnell einzubinden, werden sie nur sehr schwer zu besiegen sein, denn bereits im letzten Jahr wusste das mit Rollenspielern besetzte Team zu überzeugen.

Der Titel kann also fraglos als Ziel ausgeben werden, ist das Potenzial im Kader fraglos vorhanden. Sollte Georges Verletzung jedoch schlimmer sein, Leonard auch häufiger fehlen und dadurch nie wirklich ein Rhythmus aufkommen, ist die Mannschaft individuell zwar immer noch gut genug, um oben mitzuspielen, doch in den Playoffs dürfte es deutlich schwerer werden.

Eine mögliche Starting Five könnte wie folgt aussehen:. Nachdem sie im letzten Jahr die schweren Verletzungen von Kevin Durant und Klay Thompson verkraften mussten, reichte es am Ende zwar noch für die Finals.

Hier hatte Steph Curry aber nicht genug Unterstützung neben sich, so dass die Warriors verloren. Die gesamte Stimmung war also denkbar schlecht und wurde in den folgenden Wochen nicht besser.

Kevin Durant entschied sich dazu die Warriors zu verlassen und damit eines der besten Teams aller Zeiten auseinander brechen zu lassen. Damit ist die Liste der Abgänge aber noch nicht abgearbeitet.

Vor der Saison gibt es aus Sicht der Warriors also einige Fragen zu beantworten. Die Frage ob die Playoffs noch realistisch sind, darf auch gestellt werden, selbst wenn mit Curry und Green ein noch immer sehr dominantes und starkes Duo für die Warriors auf Korbjagd gehen wird.

Die Rollenspieler werden sich aufdrängen müssen und Coach Steve Kerr wird seinem jungen Team viel beibringen müssen. Fakt ist, dass die Warriors nicht mehr das Superteam sind und die NBA allein dadurch wieder spannender wird.

Was Curry und Co. Es wird auf jeden Fall nicht einfach, werden viele Gegner und Fans die Warriors fallen sehen wollen.

Endlich gibt es in der Prognose der Pacific Division ein wenig Bewegung. Denn so viel ist klar, die Warriors stehen nicht mehr an erster Stelle.

Der Kampf in und um Los Angeles wird über die Spitzenposition entscheiden, werden entweder die Clippers oder die Lakers an der Spitze stehen.

Sacramento wird zudem die Playoffs angreifen wollen, während die Suns mal wieder an letzter Stelle stehen. Doch die Frage wer diese Division gewinnt ist alles andere als einfach.

Beim Nachbarn aus LA, den Lakers, ist die Personalsituation etwas entspannter, sind alle wichtigen Akteure fit und scheint die Stimmung aktuell sehr gut zu sein.

Die Konzentration ist hoch und die Spieler des mit Veteranen besetzten Teams scheinen lernwillig und ihre Rollen bereits jetzt gut einschätzen zu können.

Nach den Clippers, die dicht dahinter auf Platz 2 landen werden, sollten die Golden State Warriors, angeführt von Steph Curry noch genug Starpower haben, um die Playoff-Qualifikation klar zu machen.

Dies wird den Kings wohl nicht gelingen, die sich zwar im Vergleich zum Vorjahr verbessern, aber noch nicht reif für die Playoffs sind.

Phoenix macht auch Schritte in die richtige Richtung, sind jedoch von Konkurrenzfähigkeit noch weit entfernt. Wow — die reguläre Spielzeit der NBA-Saison endete mit jeder Menge Spannung, einigen Entscheidungen in den letzten Sekunden und auch einigen traurigen und überraschenden Nachrichten.

Damit wurden die Fans für die eher langweilige und enttäuschende Zeit nach dem All-Star Break entschädigt, in dem nicht alle das ablieferten, was man erwartet hatte.

Besonders interessant war bis zum letzten Spieltag die Frage, wie die einzelnen Playoff-Matchups aussehen.

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